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Der gebürtige Ausseer Alfred Komarek schreibt in seinem Buch über das Ausseerland:
„Für Leib und Gemüt sorgen die Wirtshäuser, die Schulen sorgen dafür, dass die Köpfe, das Hirnschmalz nicht verdirbt. Und dann gibt’s natürlich und nicht zuletzt die Kirchen, auf dass den Seelen
nicht der Magen knurre!“

Ein Wort, mit dem ich als Ausseerland-Pfarrer gut leben kann. Freilich weiß ich, dass es biblisch immer um den ganzen Menschen geht, um dieses komplexe Wesen aus Geist, Leib und Seele, um dieses Mysterium, das Gottes Ebenbild ist. Als Seel-Sorger bin ich immer irgendwie auch Leib-Sorger, genauso wie Gottesdienst und Menschendienst für mich zusammengehören.

Aussee ist nicht nur ein lustiges Tal, Aussee ist anders. Das hat auch die politisch ziemlich willkürliche Entscheidung, Aussee sein beliebtes „BA“ Zeichen wegzunehmen, nicht verändern können. „BA“ stand und steht bekanntlich für „bin anders“…

Aussee ist tatsächlich anders – nach außen hin erscheint es einheitlich, ja wie eine in sich geschlossene Welt. Bei näherer Kenntnis ist das Ausseerland aber eine in sich vielfältige Welt: Wie verschieden sind doch Lupitsch und Altaussee, Gössl und Grundlsee, Grundlsee und Altaussee… Trotzdem oder gerade wegen dieser gelebten und geliebten Vielfalt sind sich die Menschen und Kirchen (katholisch und evangelisch) sehr nahe. Einheit und Vielfalt ist ein Lebensprinzip dieser Gegend. Vielleicht hat Franz Grillparzer an das Ausseerland gedacht, als er davon geschrieben hat, das hier die große Welt im Kleinen ihre Probe hält.

Das Anderssein von Aussee kommt auch darin zum Ausdruck, dass es hier nicht nur vier Jahreszeiten gibt, sondern fünf – passend zur Fünf-Sterne-Landschaft. Als Pfarrer könnte ich noch hinzufügen, dass es wohl in Österreich einmalig ist, dass hier ein König (Matthäus) als Mesner dient, ein Graf (Franz Meran) die Geschäfte des Pfarrgemeinderates führt und ein Fürst (Rüdiger) die Friedhöfe wie seinen Augenapfel hütet …!

Ich wünsche allen im Ausseerland – Einheimischen, Zwoahoamischen und Gästen -, dass sie in Österreichs (geographischer) Mitte auch zu ihrer persönlichen Mitte finden. Gabe ist ja immer zugleich Aufgabe. Ich hoffe, dass auch unsere Website informativ ist und diesem Anliegen dient.

Ich danke den Betreuern der Website (Peter Rack, Regina und Robert Pichler) für ihre Arbeit und bitte zugleich Anregungen und Korrekturen direkt bei ihnen zu deponieren: peter.rack@gmx.at oder pichler.regina@gmx.net 

Gesundheit, Gottes Segen und ein kräftiges „Glück auf!“

Edmund Muhrer
(Ausseerland-Pfarrer)


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