Kalvarienbergkirche Altaussee

Im Jahre 1884 begann der Steinmetzmeister Karl Köberl, vulgo Kårla, mit dem Bau einer Kapelle in unmittelbarer Nähe seines Anwesens. Dies geschah in Erfüllung seines Gelübdes, nachdem er von schwerer Krankheit geheilt worden war.

Zahlreich waren die Hindernisse, die sich dem Bau entgegen stellten. Ein Grundtausch mit der k. k. Forstdirektion war notwendig. Der Hang musste mit großen Steinblöcken terrassiert werden; die Herbeischaffung des Baumaterials aus dem weit entfernten Steinbruch im Fludergraben, war mühsam.

Das Fundament im Ausmaß von 5 x 6 m besteht aus roh behauenen, 1 m hohen, Rotkalksteinen. Darauf errichtete Köberl in romanisch, gotischem Stil, aus fein gearbeiteten Fludergrabensteinen, die 7,20 m hohe Kapelle, deren aufgesetzter Turm 6 m hoch ist..

Im Zentrum der Innenausstattung steht der Altar mit der Kreuzigungsgruppe der Ebenseer Schnitzerschule, geschaffen von Josef Moroder. Namensgeber der Kapelle sind die, auf Bildern dargestellten Kreuzwegstationen.

Die Inschrift : „Du hast mein Gebet erhöret und mein Vertrauen gerechtfertigt“ drückt das tiefe Gottvertrauen des Ehepaares Karl und Thekla Köberl aus.

Am 22. September 1901 konnten der Dechant Anton Marx und der Pfarrer Dominik Königshofer die Kapelle einweihen. Die Tafel mit den  Namen des Segensspenders Bischof Johannes B. Zwerger, den Einweihern und den Freunden und Wohltätern musste im Jahre 1938 entfernt werden.

Zu Allerheiligen wird die, nach dem II. Weltkrieg, wieder heimgekehrte Glocke  während des kirchlichen Friedhofganges geläutet.

Weithin sichtbar, steht die Kalvarienberg-Kapelle, als Zeichen von Gottvertrauen und Dankbarkeit, am Fuße des Losers. Liebevoll betreut von ihren Eigentümern Familie Winkler, vulgo Kårla.

 

Zusammengefasst nach Aufzeichnungen des Burgvereines Pflindsberg von Monika Gaiswinkler



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